Tipps zum Kauf eines Elektrofahrrads

Door Priscilla, 15 März 2019

Das Elektrofahrrad, auch E-Bike genannt, erobert immer mehr die deutschen Straßen und Radwege. Dies ist kein Zufall, da immer mehr Radfahrer die Vorteile eines E-Bikes erkennen und nutzen wollen. Die Zeit, das wir Elektrofahrräder mit Senioren verbinden, ist schon lange vorbei. Die meisten Pendler steigen von einem Auto auf ein E-Bike um, damit sie den täglichen Stau umfahren können und gleichzeitig an ihrer Gesundheit arbeiten können . Entfernungen von 20 bis 30 Kilometern, die zuvor mit dem Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt wurden, können jetzt problemlos und komfortabel mit einem E-Bike zurückgelegt werden.

Die Vorteile sind zahlreich: der Kauf und die Unterhaltskosten eine E-Bikes sind wesentlich geringer als die eines Autos oder Motorrollers. Man lebt viel gesünder, weil man sich mehr bewegt und mehr Zeit an der frischen Luft verbringt. Und ein E-Bike ist natürlich komfortabler als ein „normales Fahrrad“. Durch die Unterstützung des Motors wird es mit einem E-Bike ein entspanntes und kraftsparendes Radfahren. Es gibt viele weitere Vorteile.

Unsere Kauftipps für ein Elektrofahrrad

Im Frühjahr, wo wir die kürzesten Tage hinter uns haben und die Tage wieder länger werden, suchen immer mehr Menschen nach einem E-Bike. Natürlich wirft der Kauf eines neuen E-Bikes Fragen auf.

Welches Elektrofahrrad eignet sich für Sie, welches nicht oder welches in geringerem Maße? Egal wie groß die Vorteile sind, der Preis für Elektrofahrrad oftmals auch ausschlaggebend. Der Kauf eines E-Bikes ist für viele Menschen eine große Investition und erfordert daher eine gute Vorbereitung.

Deshalb geben wir Ihnen 8 Tipps zum Kauf des E-Bikes.

1. Bestimmen Sie den Zweck Ihres Elektrofahrrads

E-Bikes gibt es in vielen Ausführungen, Größen und Preisklassen. Entscheiden Sie zuerst, wofür Sie ein Elektrofahrrad verwenden möchten. Ein E-Bike, das täglich verwendet wird um 30 Kilometer zur Arbeit zu fahren, kann höheren Anforderungen unterliegen als ein E-Bike, das nur am Wochenende oder bei gutem Wetter gefahren wird. Möchten Sie eventuell einen Kindersitz für Ihre Kleinen anbringen? Alles dies sind Dinge, die beim Kauf eines E-Bikes zu beachten sind

2. Reichweite des Elektrofahrrads

Möchten Sie längere Strecken fahren oder auch große Radtouren mit Ihrem E-Bike machen? Dann empfehlen wir einen Akku mit größerer Kapazität. Die Kapazität wird in Wattstunden (Wh) angegeben. E-Bike Akkus mit geringerer Kapazität sind zwar günstiger, müssen aber auch schneller wieder aufgeladen werden.

3. Position des Akkus

Ein E-Bike Akku wird normalerweise unter dem Gepäckträger oder im Rahmen positioniert. Beide Varianten haben ihre Vorteile. Ein abnehmbarer Akku kann zu Hause oder bei der Arbeit aufgeladen werden, ohne dass das gesamte E-bike dabei ist. Der Akku kann auch im Winter bei Raumtemperatur gelagert werden, was der Lebensdauer zugute kommt. Ein integrierter Akku im Fahrradrahmen ist unauffällig, sodass das E-Bike wie ein „normales" Fahrrad aussieht

4. Position des Motors

Es gibt drei verschiedene Motortypen. Welcher Motor für Sie der Beste ist, hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Welchen Motor Sie auch wählen, informieren Sie sich über die Marke. Unsere Stella E-Bikes sind mit den bekannten Motoren von Bosch und Shimano Steps ausgestattet.

Vorderradmotor
Bei einem E-Bike mit einem Vorderradmotor befindet sich der Motor in der Nabe des Vorderrads. Diese Nabe ist daher größer als bei einem normalen Fahrrad. Vorderradmotoren zeichnen sich durch das Gefühl vorgezogen zu werden aus.

Hinterradmotor
Wenn Sie sich für ein Elektrofahrrad mit Hinterradmotor entscheiden, erleben Sie ein natürliches Fahrerlebnis: das vertraute "Rückenwindgefühl".

E-Bikes mit Hinterradmotor haben immer eine Kettenschaltung und einen offenen Kettenschutz. Dies ist in der Regel bei Speed-Pedelecs und Transportfahrrädern zu beobachten. Für gewöhnlich sieht man E-Bikes mit Hinterradmotor eher seltener auf den Straßen und Radwegen.

Mittelmotor
Ein E-Bike mit Mittelmotor fühlt sich am vertrautesten an, wenn man das erste Mal eine elektrisches Fahrrad fährt, denn es erinnert  an wie das gewöhnliche Fahrrad fahren. Der Motor ist am Tretlager  in niedriger Position montiert. Aufgrund des niedrigen Schwerpunkts und des natürlichen Fahrverhaltens sind E-Bikes mit Mittelmotor sehr beliebt.

5. Leistung des Motors

Die Motorleistung bestimmt den Umfang der angebotenen Unterstützung und wird in Newtonmeter (Nm) angegeben. Für eine flachländliche Umgebung reicht ein Vorderradmotor aus.

6. Nabe oder Kettenschaltung

E-Bikes mit Nabenschaltung benötigen weniger Wartung als Fahrräder mit Kettenschaltung inklusive offenem Kettenschutz, bei denen das Schaltsystem und die Kette mit Schmutz und Feuchtigkeit in Berührung kommen können. Ein zusätzlicher Vorteil einer Nabenschaltung ist, dass Sie schalten können, ohne dabei in die Pedale treten zu müssen. Der Vorteil einer Kettenschaltung mit offenem Kettenkasten ist das geringere Gewicht und die Möglichkeit mehrer Gänge.

7. Gewicht des Elektrofahrrads

Berücksichtigen Sie beim Kauf eines E-Bikes das zusätzliche Gewicht im Vergleich zu einem normalen Fahrrad. Elektrofahrräder mit montierten E-Bike Akkus wiegen im Allgemeinen etwa um die 25 kg. Haben Sie einen Fahrradträger an Ihrem Auto um Ihre E-Bikes z.B. mit in den Urlaub nehmen zu können? Dann achten Sie bitte genau auf die Tragfähigkeit des Fahrradträgers.

8. Machen Sie in jedem Fall eine Probefahrt mit verschiedenen E-Bikes

Haben Sie sich für ein neues E-Bike entschieden? Machen Sie immer eine Probefahrt mit verschiedenen E-Bikes. Elektrofahrräder unterscheiden sich in puncto Benutzerfreundlichkeit und Radkomfort. Testen Sie deshalb auf jeden Fall die E-Bikes Ihrer Wahl. Nur so können Sie das E-Bike auswählen, dass am besten zu Ihnen passt!